25 Jahre Schubertiade Plakat
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Schubertiade lädt zum Jubiläums-Finale im Asamsaal

Zum Finale der Jubiläums-Saison erklingen bei der Schubertiade am 22. April um 19 Uhr im Asamsaal des Ettlinger Schlosses instrumentale Kammermusikwerke von Franz Schubert. Auf dem Programm stehen das große Klaviertrio in Es op. 100, die Sonate für Klavier und Violine in D und der Klaviertriosatz ›Notturno‹. Das Trio op. 100 war ein zentraler Teil von Schuberts einzigem Privatkonzert in seinem letzten Lebensjahr 1828 in Wien, das „bey gedrängt vollem Saale“ ein großer Erfolg war: „Ungeheurer Beifall, gute Einnahme“ berichten zeitgenössische Quellen.

Ausführende sind die Geigerin Adelina Oprean und der Cellist Conradin Brotbek, die beide im ARIA-Quartett, einem der führenden Streichquartette der Schweiz, spielen. Der Klavierpart liegt in Händen des künstlerischen Leiters der Schubertiade Thomas Seyboldt. Adelina Oprean gewann internationale Preise beim Bach-Wettbewerb in Leipzig, bei den Kammermusik-Wettbewerben Belgrad, Colmar und Genf, in Eisenstadt (Joachim-Wettbewerb) und London (1. Preis Carl-Flesch-Wettbewerb). Conradin Brotbek spielt das Joseph filius Andrea Guarnerius-Cello „ex Jules Delsar, André Lévy“ aus dem Jahre 1700. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Cellist konzertiert als Solist und Kammermusiker an wichtigen Festivals und Musikzentren in ganz Europa, im Nahen und Fernen Osten, in Australien, China und den USA.

 

25 Jahre Schubertiade

Bereits seit 25 Jahren hat sich der Pianist und künstlerische Leiter der Schubertiade Thomas Seyboldt der Liedkunst verschrieben und arbeitet unermüdlich daran, immer wieder abwechslungsreiche Programme zu konzipieren und auf die Bühne zu bringen – mit viel Herzblut und Erfolg: Heute ist die Schubertiade eine Liedkonzertreihe von internationalem Format mit hochkarätigen Interpreten.

Nach der Gesamtaufführung aller Lieder von Franz Schubert mit mehr als 600 Werken folgte das Projekt LIEDERWENDE, in dem die Kunst lebender Komponisten gewürdigt wird. Mit Wolfgang Rihm und Wilhelm Killmayer waren die führenden Liedkomponisten der Gegenwart bereits zu Gast bei der Schubertiade in Ettlingen.

Seyboldt führte sein begeistertes Publikum auch durch die Entwicklung des Liedes vor und nach Schubert. So gab er regelmäßig den romantischen Liedgrößen Schumann, Brahms und Wolf gebührend Raum oder zeigte in einem umfangreichen Jahresprogramm verschiedene Wege auf, die zu Schuberts Gretchen am Spinnrade führten, das vielen als der erste Meilenstein der Gattung gilt.

Mit Lieder ohne Grenzen eröffnete er neue Horizonte und Verbindungen zu unterschiedlichen Kulturräumen, und lenkte den Blick etwa über die Alpen nach Italien, in eines der großen Sehnsuchtsländer des Südens.

Der Faszination durch den Fixstern Schubert entsprang auch Seyboldts Vision, alle Vokalensembles von Franz Schubert bei der schubertiade.de · Forum für Liedkunst öffentlich aufzuführen, nach Auskunft des renommierten Schubert-Forschers Prof. Dr. Walther Dürr eine Weltpremiere.



 

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